Süddeutsche: Aberwitzige Sparprogamme, dabei gibt es große Chancen

Die Süddeutsche macht am 2. November 2016 das Thema der Berliner Verlags-Synergien noch einmal auf und fragt nach Ursachen für die Zeitungsmisere in Berlin. „Diese Stadt könnte ein Paradies sein für Zeitungen und ist das Gegenteil.“ Dabei bezieht sie sich auch auf die DuMont-Verkündung vom 27.10.2016 im Berliner Verlag.  „Wer Gründe für die Berliner Misere sucht und sich umhört, findet diese auch in den abwitzigen Sparprogrammen, wie es sie etwa bei der Berliner Zeitung gab.“

Es wird Dagmar Reim (ehemals rbb-Indendantin) zitert, die die Schwierigkeiten in Berliner Zeitungsmarkt vor allem in seiner umfangreichen Ausstattung mit Zeitungen sieht. Dann wird der Bogen weiter gespannt, dass die Berichterstattung sich immer mehr in den „Berliner Kiez“ verlagert hätte. Aufgegriffen als Beispiel für eine veränderte journalistisches Herangehen wird der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Blog „Checkpoint“ vom Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt. Zum Schluss wird der Medienwissenschaftler Stephan Weichert, Professor für Journalistik in Berlin, zitiert, der zu den Schwierigkeiten im Berliner Pressemarkt sagt: „Man hätte alle Potenziale gehabt, an die große Geschichte Berlin als Zeitungsstadt anzuknüpfen, wenn man sich strategisch anders positioniert hätte.“

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