Betriebsrat Berliner Verlag: Es geht weniger um einen Neuanfang

Für den Betriebsrat Berliner Verlag/Berliner Kurier/Redaktionsgemeinschaft 2 und die Betriebsräte des DuMont Standortes Berlin erklärt die Betriebsratsvorsitzende Renate Gensch:

„Die Geschäftsführung hat uns heute mitgeteilt, wie sie sich die Zukunft von DuMont am Standort Berlin vorstellt. Von „Neuanfang“ ist die Rede, tatsächlich aber geht es um knallharte Sanierung.

DuMonts „Perspektive Wachstum“ ist in Berlin ein Projekt Kahlschlag. Jeder dritte Beschäftigte in den Redaktionen von Berliner Zeitung und Berliner Kurier soll seine Arbeit verlieren – insgesamt rund 50 Kolleginnen und Kollegen. Für die verbleibenden Mitarbeiter sollen sich die Arbeitsbedingungen drastisch verschlechtern.

Ein solches Szenario gab es nicht einmal, als unser Berliner Verlag noch zu den „Heuschrecken“-Investoren von Mecom gehörte. Als Betriebsräte werden wir uns gemeinsam mit den Belegschaften und den Gewerkschaften gegen diese unsozialen Abbaupläne wehren. Es gibt Alternativen. Ohne Massenentlassungen. Ohne Tarifflucht.

Die Berliner DuMont-Betriebe brauchen eine wirkliche Zukunft. 257 anwesende Kolleginnen und Kollegen aus fast allen Unternehmen im Hause haben sich mit ihrer Unterschrift in der letzten Woche für die Bewahrung der Arbeitsplätze, für eine klare Strategie und Perspektive unseres Medienhauses ausgesprochen.
Sie kann nur gemeinsam mit den Beschäftigten erarbeitet werden, nicht gegen sie. Dafür stehen wir als Betriebsräte bereit.“

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