Die Interessenlage des Tagesspiegel bei den Kooperationsgesprächen in Berlin

Das Handelsblatt befasst sich in seiner Online-Ausgabe heute ebenfalls mit den Planungen von DuMont zur Zukunft des Berliner Verlages und dem Stand der Kooperationsgespräche. Aufhänger ist der Artikel in der ZEIT. Neben den Folgen für die Redaktionen werden auch noch einmal die Perspektiven für die Verlagsabteilungen angesprochen: „Möglicherweise ist der Redaktionsumbau nur der Auftakt von umfangreichen Stellenstreichungen, die auch andere Bereiche betreffen.“ Zu den Kooperationsgesprächen von Berliner Morgenpost, Berliner Verlag und Tagesspiegel wollte niemand etwas sagen. „Mit Verweis auf die noch nicht verabschiedete GWG-Novelle lehnen alle drei Blätter eine Stellungnahme ab. Die Gespräche stehen tatsächlich noch am Anfang. Einige Standpunkte sind aber bekannt: Wie es in Verlagskreisen heißt, will etwa der Tagesspiegel die Zusammenarbeit bei der Zeitungszustellung intensivieren. Einer Kooperation im Vertrieb und beim Anzeigenverkauf steht er jedoch skeptisch bis ablehnend gegenüber. Begründet wird dies mit der besonderen Zielgruppe des Blattes, das sich vor allem an Entscheider richtet. Um diese Zielgruppe zu erreichen, sei eine ganz besondere Ansprache im Vertriebsmarketing erforderlich. Zudem unterscheide sich die Struktur der Anzeigenkunden des Tagesspiegel deutlich von der seiner Wettbewerber.“

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