Linke Bürgerschaftsfraktion: Es muss in Journalismus investiert werden, nicht in den Stellenabbau

linksfraktionhhDer Betriebsrat der Hamburger Morgenpost hat heute darüber informiert, dass in der Redaktion ein Personalabbau von 25 Prozent geplant ist. 20 Arbeitsplätze sollen demnach insgesamt vernichtet werden. Der Abbau sei Bestandteil einer Umstrukturierung des Medienkonzerns DuMont, der die Hamburger Traditionszeitung 2009 gekauft hatte.

Dazu Stephan Jersch, medienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Der Hamburger Morgenpost droht offenbar der größte Redaktionsabbau in ihrer Geschichte. Für die Hamburger Presselandschaft ist das ein fatales Signal. Hamburg braucht die Mopo – als Printprodukt und online. Diese muss gut ausgestattet sein, um den Anforderungen des sich immer schneller wandelnden Medienmarktes gerecht zu werden. Ich finde es seltsam, dass der Medienkonzern DuMont offenbar lieber Millionen Euro für Abfindungen ausgibt als in solide Lokalberichterstattung zu investierten. Die Mopo spielt eine wichtige Rolle in der Stadt. Sie braucht gute Journalistinnen und Journalisten, die keine Angst haben müssen, dass ihnen ihr Job von Köln aus unter dem Hintern wegrationalisiert wird.“

Deniz Celik, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion, ergänzt: „Umbau ja, Abbau nein! Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten der Mopo. Wir erwarten, dass DuMont in der Medienstadt Hamburg keine journalistischen Arbeitsplätze abbaut, sondern in gute Arbeit investiert.“

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