Süddeutsche Zeitung: Grotesk anmutende Debatten im Berliner Verlag

Die Süddeutsche Zeitung beschäftigt in ihrer heutigen Ausgabe mit der Entwicklung hin zu größeren Mantelredaktionen in den regionalen Abo-Zeitungen in Deutschland. „Aus einstigen Vollredaktionen entsteht eine einzige Zentralredaktion mit regionalen Anhängseln. Das reduziert die Informations- und Meinungsvielfalt“, wird Rainer Butenschön, Betriebsratsvorsitzender einer Madsack-Zeitung, zitiert. Die SZ beschäftigt sich auch mit der „ältesten der drei Zentralredaktionen“, mit der DuMont Hauptstadtredaktion. Erwähnt wird das Optimierungsprojekt am Berliner DuMont Standort. „In der Redaktion wird gemutmaßt, dass auch eine engere Kooperation beider Traditionsmarken durchgespielt wird; zudem befürchtet man, dass die Zeitungen könnten bald in einer Gesellschaft produziert werden…

Die Ungewissheit führt mittlerweile zu grotestk anmutenden Debatten. Zum neuen Jahr wird der Berliner Verlag von seinem bsiherigen Sitz … in ein neues Gebäude ziehen. Die Geschäftsführung schweigt bis zum Abschluss des Redaktionsprojektes auch dazu, wie viele Mitarbeiter am neuen Standort unterkommen sollen, und ob alle Abteilungen umziehen.“ Es werden die Beschäftigten-Zahlen aus dem vorletzten KBR-Info aufgegriffen. „Es bleibt eine Differenz von 90 Mitarbeitern. Werden die etwas entlassen“, fragt die SZ. „Für die tatsächliche Stellenplanung hat die kalkulierte Mitarbeiterdichte wohl nur begrenzte Aussagekraft. Über die Stimmung in Zeiten redaktioneller Umbrüche sagt sie umso mehr.“

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