Das war es dann wohl mit „Joiz“

Auch wenn sich DuMont zu den aktuellen Entwicklungen bei Joiz Deutschland nicht äußern will, dürfte sich das Engagement an dieser Beteiligung eher dem Ende nähern. Der neue Mehrheitsgesellschafter, der Berliner Immobilienunternehmer Uwe Fabich, hat in einem Gespräch mit der Gründerszene.de gesagt, dass er kein Interesse habe, „einen Teenager-Sender fortzuführen.“ Das derzeitige TV-Programm richte sich an 12- bis 14-Jährige, er wollte hingegen einen Musiksender schaffen. „Joiz“ soll in einen Musiksender umgewandelt werden. Wie das konkret aussehen soll, wollte der Unternehmer aber noch nicht bekanntgeben. „Ob das unter der Marke Joiz geschieht oder unter einer anderen ist egal.“

Die Inhalte des Senders will Fabich radikal umstrukturieren: „Auf jeden Fall werden die Moderatoren keine Games oder so einen Scheiß in der Sendung besprechen.“ Zu den Gründen der Entlassung der Geschäftsführerin und weiteren Kündigungen sowie den Umzug vom Postbahnhof in das alte Funkhaus in Berlin-Oberschöneweide sagte er: „Wenn ich nicht investiert hätte“, sagt Fabich, „wäre Joiz Germany am nächsten Tag insolvent gegangen.“

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