Ex-Chefredakteur vom Berliner Kurier hat sich mit dem Berliner Verlag verglichen

In einem Interview mit meedia.de erklärt Hans-Peter Buschheuer, ehemals Chefredakteur vom Berliner Kuriert, dass er sich im Rechtsstreit mit dem Berliner Verlag über seine Kündigung vor dem Berliner Arbeitsgericht verglichen hätte. Da er zeitnah auch JVBB-Vorsitzender in Berlin wurde, fragt meedia.de, ob es hier einen Zusammenhang gegeben hätte. „Ich hatte auf beide Termine keinen Einfluss und konnte auch nicht voraussetzen, dass der Termin am 10. Dezember mit einem Vergleich enden wird. Das eine hat mit dem anderen also nichts zu tun. Über berufliche Dinge, die mit meinem alten Job in Verbindung standen, werde ich nicht sprechen. Mein Verhältnis zum Verlag oder den handelnden Figuren ist – sofern diese nicht auch schon gewechselt sind – nach wie vor gut.“

Zur Lage der freien Mitarbeiter verweist er auf die üblichen Gründe für deren Schlechterstellung, die sinkenden Redaktionsetats. „Wenn die sozial am wenigsten geschützten Teile der Mitarbeiter, nämlich die freien Journalisten, von Knall auf Fall ihrer Existenzgrundlage beraubt werden, ist das ein Missstand für sich. Das kann man trotz allen Verständnisses für die schwierige Lage gar nicht genug rügen.“ Er weist aber auch auf den möglichen „Vorläufer-Charakter“ solcher Maßnahmen, also den Abbau von freien Mitarbeiter und deren Einkommenreduzierung hin, wenn er davon sprich, dass er hofft, dass dies nicht Auftakt neuer Kürzungsarien sein.

 

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