Resolution der Bundeskonferenz der dju in ver.di zur Hamburger Morgenpost

IMG_0310-1Die Delegierten der Bundeskonferenz der dju senden solidarische Grüße an die heute streikende Belegschaft der Hamburger Morgenpost. Die Kolleginnen und Kollegen kämpfen gegen die Kündigungen von 10 Prozent der Belegschaft und für einen Sozialtarifvertrag zur Beschäftigungssicherung. Es ist bereits der dritte Streiktag, da sich die Geschäftsführung bisher weigert alle Vorschläge der Gewerkschaften dju in ver.di und DJV sowie des Betriebsrates aufzunehmen.

Hintergrund für die Kündigungen ist das Programm „Perspektive Wachstum“ des Eigentümer-Konzerns M. DuMont Schauberg, der in Hamburg und an den anderen Standorten Köln, Halle und Berlin die gewachsenen Verlagshäuser in kleine Gesellschaften auslagert, Beschäftigtenrechte weiter einschränkt in teilweise betriebsratslose und größtenteils tariflose Einheiten zerschlägt. Dies ist besonders verwerflich, da es ein Programm des gefeierten Ehrenmitglieds des BDZV, Alfred Neven DuMont, ist und auch vom Minderheitsgesellschafter Helmut Heinen, dem Präsidenten des BDZV unterstützt wird. Die Delegierten der Bundeskonferenz der dju fordern die Hamburger Geschäftsführung und die Verleger Alfred Neven DuMont und Helmut Heinen auf, die Kündigungen zurückzuziehen und sozialverträgliche Lösungen mit den Gewerkschaften und dem Betriebsrat zu finden.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s