Schwächung der Betriebsräte durch das Projekt „Perspektive Wachstum“?

brmds171214Der Betriebsrat von MDS in Köln nimmt Stellung zur Vorstandserklärung vom 16.12.2014. Dieser hatte davon gesprochen, dass sie sich gegen die Inhalte der gemeinsamen Erklärung der MDS-Betriebsräte verwahren,  mit der „Perspektive Wachstum“  werde das Ziel verfolgt, Betriebsräte zu schwächen oder zu zerschlagen. Der Vorstand erklärte u.a. weiter: „Das Unternehmen ist sich der besonderen Verpflichtung gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Arbeitnehmervertretungen bewusst.“ Der MDS-Betriebsrat in Köln dazu: „Wir begrüßen ausdrücklich das Bekenntnis des Vorstandes zur betrieblichen Interessenvertretung. Wenn es dem Vorstand damit ernst ist: Dann lassen Sie Ihren Worten Taten folgen!“. .. Setzen Sie ein Zeichen für die betriebliche Interessenvertretung! Stimmen Sie der Bildung eines gemeinsamen Betriebs zu und erkennen Sie den gemeinsamen Betrieb an!“ Hier der Wortlaut:

In seiner Mitteilung vom 16. Dezember 2014 im Intranet verwahrt sich der Vorstand entschieden gegen den Vorwurf der Betriebsräte in Berlin, Halle, Hamburg und Köln, dass das Unternehmen durch das Projekt „Perspektive Wachstum“ die Interessenvertretungen an den Standorten schwächen und teilweise zerschlagen will.

Fakt ist allerdings, dass in einem Teil der neu gegründeten Gesellschaften aufgrund der geringen Anzahl von Beschäftigten keine Betriebsräte oder Betriebsräte nur mit eingeschränkten Rechten gewählt werden können.

Wir begrüßen ausdrücklich das Bekenntnis des Vorstandes zur betrieblichen Interessenvertretung.

Wenn es dem Vorstand damit ernst ist und er „sich der besonderen Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Arbeitnehmervertretungen bewusst ist“: Dann lassen Sie ihren Worten Taten folgen!

Annährend 400 Kolleginnen und Kollegen von MDS und MVR haben mit ihrer Unterschrift bekräftigt, dass sie weiterhin von dem jetzigen Betriebsrat vertreten werden wollen. Die Unterschriftenlisten liegen dem Vorstand und der Geschäftsführung vor.

Setzen Sie ein Zeichen für die betriebliche Interessenvertretung! Stimmen Sie der Bildung eines gemeinsamen Betriebs zu und erkennen Sie den gemeinsamen Betriebsrat an!

Wir sind der Auffassung, dass eine solche Entscheidung die anstehenden Veränderungsprozesse positiv unterstützt. Sie nimmt den Beschäftigten die Verunsicherung und entspricht dem guten Ruf von M. DuMont Schauberg in der Öffentlichkeitt.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen trotz der schwierigen Situation und Ungewissheit ein frohes Weihnachtsfest.

Euer Betriebsrat

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