dju kritisiert „Zukunftsprogramm“ der Mediengruppe M. DuMont Schauberg

djunrw2709Die Konferenz der dju-Landesfachgruppe fordert die Eigentümer und das Management der Mediengruppe M. DuMont Schauberg auf, bei der Umsetzung des am 26. September 2014 angekündigten sogenannten „Zukunftsprogramms“ zur digitalen Transformation auf den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und Arbeitnehmerrechten sowie andere Formen des sozialen Kahlschlags zu verzichten. Personalabbau, Tarifflucht und ein Ausbau prekärer Beschäftigungsverhältnisse sind kein probates Mittel, um auf die Herausforderungen eines im Umbruch befindlichen Medienmarktes zu reagieren. Mit immer weniger Redakteuren und Beschäftigten in den Servicebereichen lassen sich weder journalistische Qualität noch Lesernähe halten.

Gefragt sind kreative und schlüssige Konzepte, für deren Umsetzung gut ausgebildete, angemessen bezahlte und motivierte Mitarbeiter erforderlich sind. Wir appellieren an MDS und insbesondere an den Verleger und Kölner Ehrenbürger Alfred Neven DuMont, die „digitale Transformation“ nicht auf dem Rücken der Beschäftigten durchzuführen.

(Einstimmiger Beschluss bei der Delegiertenkonferenz der Landesfachgruppe Nordrhein-Westfalen der dju am 27. September 2014 in Düsseldorf)

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