MOPO sagt Empfang zum 65. Geburtstag ab

mpoohausdAktualisierung 09.09.2014 1700: Das Unternehmen hat darüber informiert, dass die Veranstaltung im Grand Elysee Hotel nun doch statt findet. Die Hamburger Morgenpost, ein Unternehmen der Mediengruppe M. DuMont Schauber  sagt ihren Empfang zu ihrem 65. Grundungsjahr am 16.09.2014 nach Medienangaben ab. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Die taz schreibt, aus Angst vor Protesten aus der Belegschaft der Zeitung. Zum Empfang waren Personen aus der Hamburger Politk, Wirtschaft, Sport und Kultur ins Grand Elysee-Hotel geladen worden. Nach Angaben des Betriebsrats der MOPO sollen in dem Unternehmen über 10 Proeznt der Beschäftigten abgekündigt werden.Bisher hat sich das Unternehmen zu den Vorwürfen nicht geäußert. Eine Bestätigung durch das Unternehmen zur Absage gibt es nicht.

Die Hamburger Morgenpost wurde am 16. September 1949 als Boulevard Tageszeitung von der Hamburger SPD gegründet. Die Startauflage betrug 6.000 Exemplare. Sie wurde im Verlag der Hamburger SPD „Hamburger Echo“ verlegt. 1979 faste die SPD einen Einstellungsbeschluss: Die Hamburger Morgenpost sollte letztmalig am 28.02.1979 erscheinen.

Im Feburar 1980 kaufen die Schweizer Gebrüder Greif, zwei Anzeigenblattverleger, zu 60 Prozent die MOPO. Im Oktober 1980 wurden auch die restlichen 40 Prozent übernommen. Die Hamburger Morgenpost wurde am 22. September 1986 von Gruner + Jahr gekauft. Durch die Übernahme wurde das Abenteuertum beendet und eine solides Herangehen an die Zeitung begann. Im Rückblick auf die G+J-Zeit war es aber keine so tolle Zeit. G+J hatte auch kein Händdchen für die MOPO, passte nicht zu der Marke. 1986/87 hatte die MOPO unter dem Titel Bremer Morgenpost auch kurzfristig einen eigenen Lokalteil in Bremen sowie in Kiel. Beide Projekte wurden wieder eingestellt. 1990 erschien die MOPO in Mecklenburg, es gab ein Redaktionsbüro in Rostock und Schwerin. 1992 wurde die Dresdner Morgenpost gegründet. Es folgen weitere Gründungen wie die Leipziger und Chemnitzer Morgenpost. Die Leipziger Morgenpost wurde 1996 wieder eingestellt. 2001 wurde die Mecklenburger Morgenpost eingestellt. 1999 verkaufte Gruner + Jahr die Morgenpost an Frank Otto und Hans Barlach.

Im Jahr 2004 erwarb Hans Barlach alle Anteile von Frank Otto, nach dem dessen Versuch, Christian Heinrich von den Kieler Nachrichten als Gesellschafter zu gewinnen, Ende 2003 gescheitert war. Am 27. Januar 2006 erfolgt die Übernahme durch die BV Deutsche Zeitungsholding, die zu 85 Prozent einem amerikanische Fonds, Veronis, Suhler, Stevenson gehörte, 15 % der Anteile hielt die englische Aktiengesellschaften Mecom Group plc, deren Vorstandsvorsitzender David Montgomery war. 2007 kaufte Mecom die Anteile von VSS und beherrschte die Gesellschaft alleine.

2009 kaufte die Kölner Mediengruppe M. Dumont Schauberg die BV Deutsche Zeitungsholding für 160 Mio. €‚¬. Die drei Zeitungstitel Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost wechselten erneut den Eigentü>mer. 2013/2104 gab es Verkaufsgespräche von MDS mit verschiedenen Akteuren am Markt, die aber nicht den erhofften Preis boten.

Die MOPO verfügt seit 1995 unter der Adresse http://www.mopo.de über einen eigenen Internetauftritt und war eine der ersten deutschen Zeitungen im Netz. Seit 2010 ist die MOPO ebenfalls mit einem mobilen Auftritt im Markt. Seit 1984 ist die MOPO zu 5 Prozent an Radio Hamburg beteiligt.

Der Sitz des Unternehmens ist seit Juli 1985 in Hamburg Bahrenfeld, in der <a Griegstraße 75.

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