„Montgomery entpuppt sich als nützlicher Idiot der Verleger“

Nach Auffassung des ehemaligen Chefredakteurs der Frankfurter Rundschau, Wolfgang Storz, entpuppt sich David Montgomery als nützlicher Idiot der Verleger. „Weil er in allem ein bischen marktradikaler war, ein bisschen maßloser, dient der große böse Bube als vorzügliches Versteck für die anderen. Nun kann sich die Heuchelei verziehen und siehe da: Alle deutschen Verleger sparen seit Jahren. Für Synergien lassen sie bis in den letzten Winkel kriechen.“ Er verweist auf die Schickler Ausarbeitungen bei der WAZ und die Zusammenlegung der Wirtschaftsredaktionen bei Gruner+Jahr. „Die deutschen Verleger machen schon früher und meist radikaler, als David Montgomery und sein Statthalter es in Berlin je wagten.“. Scharf geht er mit dem Journalismus in der Reflektion der Medienprozesse auseinander. „Die Verleger deformieren den Journalismus, und ihnen wird dabei geholfen.“ Nach seiner Auffassung markieren solche Symbole wie die Kündigung der dpa bei der WAZ oder Personalfragen diese Deformierung.

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