Axel Springer gehört ebenfalls zu den Bietern um 49%-Anteil des polnischen Staates an Rzeczpospolita, insgesamt fünf Bieter

Der Axel-Springer AG will sich bei der polnischen Tageszeiitung „Rzeczpospolita“ einkaufen. Axel Springer, der tschechische Verlag Respekt Media und drei polnische Medienunternehmen seien die insgesamt fünf Bieter für den 85-Prozent-Anteil des Staates an dem Unternehmen PWR, das wiederum knapp 49 Prozent an Presspublica hält, Herausgeber der „Rzeczpospolita“ und des Wirtschaftsmagazins „Parkiet“.. Die restlichen knapp über 51 Prozent an Presspublica gehören Mecom.Neben Axel Springer bieten AV Inwestor, Respekt Media, Point Group und Zjednoczone Przedsiębiorstwa Rozrywkowe (ZPR). Das polnische Finanzministerium werde bis zum 23. Januar entscheiden, wer den Zuschlag erhalte. Über die journalistische Ausrichtung der Zeitung schreibt die „Süddeutsche“ am 02.01.08: „Derzeit gilt Rzeczpospolita als Organ der auf Konfrontation mit den Nachbarn angelegten Politik der Kaczynski-Zwillinge. Die Redakteure verstehen sich als Verteidiger der Ehre der Nation. Die jetzige Chefredaktion kam vor zwei Jahren mit Unterstützung der Zwillinge ins Amt. Kampagnenartig propagiert sie eine „Schlacht um die Geschichte“ vor allem mit den deutschen Nachbarn, denen in immer neuen Varianten Geschichtsrevision zu Lasten der Polen vorgeworfen wird.“

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