Mecom im deutschen Markt offenbar vor dem Ausstieg, DuMont Schauberg wird als ein Käufer der Gruppe gehandelt

Nach Informationen von kress ist der Kölner Verlag DuMont Schauberg ganz vorne im Rennen unter den möglichen Käufern der deutschen Mecom-Gruppe. Der Kaufpreis soll unter 200 Millionen Euro liegen und auch die „Hamburger Morgenpost“ einschließen. Die WAZ-Mediengruppe aus Essen solle ebenfalls interessiert sein. Ein Mecom-Sprecher sagte am Freitag lediglich, das Unternehmen habe einzelne strategische Verkäufe geprüft. Die Geschäftsführung von DuMont Schauberg teilte am Freitag mit, sie werde sich zu diesem Zeitpunkt nicht äußern. „Formulierungen, die in diesem Zusammenhang genannt wurden, sind reine Spekulation“, hieß es.

Holger Artus, ver.di-Landesbezirksfachbereichsvorsitzender Medien in Hamburg/Nord: „Mecom, das war der Kurs der Befriedigung der Renditeerwartung der Aktionäre und Banken, war Konsolidierung am Reißbrett nach Vorlage großer Beratungsunternehmen wie z.B. PWC. Mecom ist ein Schuldenungetüm geworden, dass jetzt durch die Banken und Anlegern gerupft werden dürfte. Wir werden aufpassen, dass nicht im Niedergang von Mecom die Beschäftigten zusätzlich gerupft werden. Weniger Rendite, Wert auf die Produkte und deren Träger legen, Markenpflege und die Stärken am Standort erschließen, statt von Synergien zu reden und die Identität der Beschäftigten zu zerstören, darauf wird es künftig ankommen, ob nun unter Mecom oder anderen Eigentümern. Die drei Zeitungstitel sind nach unseren Informationen hochprofitabel.“

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