Netzeitung kündgt 15 freien Mitarbeiter

Ende November wurden 15 freie Mitarbeiter der Netzeitung zum 31.12.2008 gekündigt. Bisher hatten sie die so genannten Nachrichten-Deskin Schichten betreut, während die acht Festangestellten Artikel recherchieren und schreiben. Ab 1. Januar 2009 wird das Autorenbudget auf Null gesetzt, die acht Redakteure sollen nur noch Agenturen verwenden und Autorentexte sowie Fotos der Berliner Zeitung (BLZ) bearbeiten und in die Netzeitung (NZ) einstellen. Vergangene Woche wurde vier NZ-Mitarbeitern, die als Leiharbeitnehmer die Spät- und Wochenenddienste für die Online-Auftritte der BLZ und des Kuriers abdecken, nun ebenfalls gekündigt. KBR-Vorsitzende Renate Gensch konfrontierte in Amsterdam die Mecom-Manager Peter Skulimma und David Montgomery mit den fehlenden Investitionen und dem Personalabbau im Online. Das Gerede der Manager von „Online first“ sei nur heiße Luft, sagte sie. Nach wie vor gebe es keine einheitlichen Redaktions- und Content-Management-Systeme, keine Schulungen und auch noch weitere Stellenstreichungen. Skulimma wollte sich dazu nicht äußern. Montgomery verwies auf die Anschaffung des neuen Redaktions- und Content-Management-SystemDTI. Der Kaufvertrag ist noch nicht unterschrieben, die Einführung ab Mitte 2009 geplant.

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