Mecom schließt Druckerei in Kopenhagen

Nach ver.di-Informationen will Mecom die Druckerei Trykkompagniet in Kopenhagen schließen. Mecom gehört an dem Unternehmen ein 50-Prozent-Anteil. Hintergrund der Schließungspläne sollen die Überkapazitäten auf dem Druckmarkt sein. Unter anderem hätten die Eigentümer jetzt in eine neue Druckmaschine investieren müssen. Bedingt durch den Gratiszeitungskrieg in Dänemark waren landesweit Druckkapazitäten zusätzlich aufgebaut worden. Dadurch hatte sich ein Preiskrieg auf dem Druckmarkt entwickelt. Inzwischen wurden mehrere Gratiszeitungen wieder eingestellt, dies hatte den Markt zusätzlich ins Rutschen gebracht. Betroffen von der Schließung sind 220 Beschäftigte. Die Firma Trykkompagniet war erst 2004 gegründet worden. Montgomery hatte in diesem Jahr vor dem Medienausschuss des britischen Parlaments erklärt, dass Druckereien nicht zum Kerngeschäft von Mecom zählen, sie haben nur eine komplementäre Wirkung. Ohne die Druckerei kann Mecom sein Geschäft nicht machen, aber das Potential der Zeitung am Markt ist, womit der die Anleger überzeugen will.

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