Konzernbetriebsrat von Mecom: Jeder Arbeitnehmer hat 50.000 Pfund Schulden, Montgomery bleibt unter Marktdruck

Der Konzernbetriebsrat der deutschen Mecom-Betriebe positioniert sich zu der Unternehmensstrategie. „Die Wachstumsstrategie von Montgomery ist gescheitert. Er braucht Geld, wird Beteiligungen verkaufen, auch wenn die Firma noch so gelassen auftritt. Montgomery hat darauf gesetzt, dass es zu einem Umbruch auch in der deutschen Zeitungslandschaft kommt. Er hat das Wachstum mit Aktien-Neuausgaben und Krediten finanziert. Jetzt bricht das Finanzsystem zusammen. Mecom hat Schulden ohne Ende und es droht eine Rezession. Als Folge kann der Werbemarkt einbrechen und Mecom bleibt unter Druck. Die Banken wollen ihr Geld zurück. Montgomery kann es nicht aus steigenden Umsätzen finanzieren. Also baut er weiter Personal ab – und verkauft. Für die Gesamtstrategie muss man aber auch festhalten: Die potenten Zeitungsgruppen sind aufgestellt und werden kaufen. Die 587 Mio. Pfund Schulden lasten auf allen Mecom-Betrieben. Auf jeden Mitarbeiter in der europäischen Zeitungsgruppe sind das umgerechnet 50.000 Pfund Schulden. Kein Pence des Schuldenabbaus wird aus den Taschen der Manager kommen, jeder Pence aber aus der Leistung der Beschäftigten. „

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