Mecom Group plc. kommt nicht von der Stelle, Praxis der Kostenreduzierung und Arbeitsplatzabbau soll fortgeführt werden

Die englische Aktiengesellschaft Mecom Group plc. hat heute ihren Halbjahresbericht 2008 veröffentlicht. Der gesamte Umsatz beträgt nach der Integration der Wegener Gruppe (Niederlanden) 770 Mio. Pfund. Der Verlust von Mecom Group plc. erhöhte sich auf – 18 Mio. Pfund (1. Halbjahr 2007 – 16,9 Mio. Pfund). Unter Erfolgsdruck steht das deutsche Geschäft. Der Umsatz ist in allen Kerngeschäften gesunken: im Anzeigengeschäft um – 7% (zum Vorjahr), im Vertrieb um – 2 % (zum VJ). Der Gesamtumsatz um 1 Mio. Pfund auf 58 Mio. Pfund zurückgegangen, das EBITDA um – 4 % (von 9 auf 8 Mio. Pfund). Für Deutschland kündigt die Londoner Konzernzentrale große Restrukturierungsaktionen an: Zusammenführung von Online und Printtiteln, Fokus auf die lokalen Märkte in Berlin und Hamburg. „Keiner glaubt, was da über die wirtschaftlichen Potentiale des Online-Geschäfts den Marktteilnehmer durch David Montgomnery vorgegaukelt wird. Montgomery hat letztes Jahr vor der deutschen Belegschaft von einer großen Transformation in der Strategie gesprochen. Was ist rausgekommen? Online wurde ausgebremst, erst will man Personal abbauen, die Netzeitung begibt sich in die Gefahr, keine nationale Marke mehr zu bleiben. Investitionen in diese Transformation hat man nur vor, wenn man mehr beim Personal einspart,“ kommentiert Holger Artus, ver.di-Landesbezirksfach- bereichsvorsitzender Hamburg/Nord die aktuellen Zahlen für das deutsche Geschäft.

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