Warnstreik beim TIP erfolgreich!

Der ganztätige Warnstreik beim Stadtmagazin TIP am 24. Juli war ein Erfolg. Die Geschäftsleitung bot der Tarifkommission am Nachmittag vor dem Streik überraschend für den 5. August um 11 Uhr ein erstes Sondierungsgespräch an. „Sondierungen sind noch keine Verhandlungen. Wir erwarten, dass es nicht bei einem Sondierungsgespräch bleibt, sondern dass wir in Verhandlungen eintreten“, betonte Thomas Skorloff, TIP-Betriebsratsvorsitzender. Gefordert wird die Übernahme des Tarifvertrages für Zeitschriften und eine Standort- und Beschäftigungssicherung. Auch die Forderung nach einem Redaktionsstatut sei noch immer nicht erfüllt. TIP-Geschäftsführer Robert Rischke hatte in einem Schreiben an die Beschäftigten noch einmal erläutert, dass sie zu dem Abbaumaßnahmen sich gezwungen sehen, da sich der Titel in einem schweren wirtschaftlichen Fahrwasser befindet. Es gibt eine große Werbezurückhaltung bei den Publikumszeitschriften, „weil es eine steigenden Konkurrenz, besonders bei den den digitalen Medien gibt und Gelder … vermehrt auch in andere Kanäle fließen.“ Das Unternehmen wird bei seinen personellen Planungen darauf achten, das Mitarbeitern, „denen gekündigt wird, möglichst eine Stelle im Konzern des Berliner Verlages“ angeboten wird. Zuvor hatte bereits die Geschäftsführung der „Netzeitung“ intern betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, nachdem sie zu Tarifverhandlungen aufgefordert worden waren.

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