Mecom: Kommt es zum Verkauf der norwegischen Zeitungsgruppe?

Laut der englischen Nachrichtenagentur Reuters UK gibt es ein Angebot für die norwegische Mecom-Beteiligung Edda Media in Höhe von 375 Mio. englischen Pfund (3,75 Mrd. norwegische Kronen). Ein Sprecher von Mecom wollte diese Meldung nicht kommentieren. Nach ver.di-Informationen wurde aber der Verkaufsprozess durch die Konzernzentrale aktuell gestoppt. Edda Media ist die drittgröße Zeitungsgruppe in Norwegen und hat einen Marktanteil von 13 % unter den Regionalzeitungen. Mecom hatte 2006 von dem norwegischen Mischkonzern Orkla des Zeitungsbeteiligungen (Norwegen, Dänemark, Polen, Ukraine) gekauft. Lt. Reuters hätte der Anteil von Edda Media am damaligen Kaufpreis rechnerische 226 Mio. englische Pfund betragen. Die norwegischen Tageszeitung Dagens Naeringsliv schreibt, dass Mecom 4,5 Mrd. norwegische Kronen für Edda Media haben will. Der Aktionhandel von Mecom Group plc. erlebte heute einen mächtigen Aufschwung und der Kurs der Aktie stieg um fast 20 % hoch. „Sollte Mecom Edda Norway verkaufen, spricht das für den Druck, den Montgomery durch seine Shareholder ausgesetzt ist. Edda Media ist einer der wichtigen Ergebnisträger in der gesamten Gruppe. Ein Verkauf hätte auch Folgen für das Herangehen an die anderen Mecom-Beteiligungen,“ kommentiert Holger Artus, Betriebsratsvorsitzender der MOPO und stellvertretender Konzernbetriebsratsvorsitzender der deutschen Mecom-Betriebe diese Entwicklung. „Wenn man in London darüber nachdenkt, bedeutet dies, es kommt zu Verkäufen.“

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