Depenbrock sagte seine Teilnahme an Diskussion im taz-Cafe ab und will Redaktionsseiten auslagern

Der Chefredakteur der Berliner Zeitung, Josef Depenbrock, hatte einem Streitgespräch mit taz-Chefredakteur Bascha Mika am 14.07. im Berliner taz-Cafe zum Thema „Unabhängigkeit contra Renditesteigerung „kurzfristig abgesagt.. Er sei zu einem Gespräch über Unabhängigkeit geladen worden; nun solle sich die Diskussion offenbar auf seine Rolle im Verlag konzentrieren. Dazu wolle er sich nicht öffentlich erklären. Am 15.07. hatte Depenbrock auf der Ressortkonferenz bekanntgegeben, dass die Medien, Reise-, Auto und Immobilienseiten an externe Dienstleister ausgelagerrt werde sollen. dju-Bundesvorstandsmitglied (ver.di) Renate Gensch sieht darin ein fatales Zeichen in die Redaktion und an die Leser. „Für die Qualität der Zeitung sei das eine Kataastrophe. Im übrigen ist es ein Rätsel, was mit dieser Maßnahme gespart werden soll, es entstehen sogar zusätzliche Kosten.“ Die betroffene Redakteure sollen in Berliner Zeitung weiterbeschäftigt werden. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Dieser Plan bestätigt unsere Befürchtung, dass Herr Depenbrock aus purem Gewinnstreben die Berliner Zeitung publizistisch und langfristig auch wirtschaftlich an die Wand fährt.“

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