Hamburg: MOPO-Text in „Eigener Sache“ im Blatt nicht erschienen

Die Eigenständigkeit der Hamburger Morgenpost muss erhalten und die Arbeitsplätze gesichert werden. Mit dieser Forderung haben gestern die Gewerkschaften ver.di und DJV auf die aktuelle Entwicklung bei dem Hamburger Traditionsblatt reagiert. „ Die Beschäftigten haben Angst um ihre Arbeitsplätze, erklärten Eva Schleichenbaum (ver.di) und Stefan Endter (DJV). „Wir appellieren an die Gesellschafter eine Arbeitsplatzgarantie abzugeben und die redaktionelle Unabhängigkeit der Mopo als Vollredaktion und damit die Zukunft des Blattes zu sichern.“

Am Dienstag war in einer außerordentlichen Betriebsversammlung die Sorge laut geworden, dass durch weitere Personaleinsparungen eine höhere Rendite erzielt werden soll. Im Zusammenhang damit stehen erste Kündigungen. Die Beschäftigten wollten ihre Position in einem Beitrag für die Mittwochsausgabe der Morgenpost deutlich machen. Dieser Artikel wurde durch den Chefredakteur in Hamburg gebilligt, aber dann durch den weisungsberechtigten Berliner Chefredakteur Hans-Peter Buschheuer aus dem Blatt genommen. In Folge der Betriebsversammlung ist die Nachtausgabe der Mopo nicht gedruckt worden.

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