BDZV-Präsident Heinen: Wir wollen keine ausländischen Investment-Firmen im deutschen Zeitungsmarkt

BDZV-Präsident Heinen hat in einem Interview erklärt, dass er sich von einer GWB-Novelle erhofft, dass die Umsatzschwelle bei Zeitungsfusionen von bis 20 auf 100 oder 200 Millionen Euro erhöht werden. Jeder Schritt sei ein Fortschritt. Der Arbeitgeberverband hat keinerlei wirtschaftliche Bedenken bei Zeitungsfusionen, sondern die Sorge, das „kleinere Zeitungen aufgeben, weil der Verleger keinen Nachfolger hat. Da sind wir als Verband der Ansicht, dass innerhalb der Branche Zusammenschlüsse und Übernahmen in moderater Form möglich sein sollten, die bisher am Kartellamt scheitern.“ Heftig spricht er sich gegen ausländische Geldgeber im deutschen Zeitungsmarkt aus: „Es wäre ein kleines Horrorszenario, wenn eine Großbank, ein Investmentfonds, eine Lufthansa oder eine Telekom an einer Zeitung beteiligt sind. Unser Grundgedanke ist: Indem wir das Kartellrecht öffnen“, bleiben wir untereinander . Die ausländischen Geldgeber fallen in der Regel nicht unter die Auflagen des Kartellrechts, da sie neu im Markt sind und keinerlei Marktanteile haben. Vom 29. bis 30.09.03 findet der Zeitungskongreß des BDZV in Berlin statt.

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